Schlachtschüssel
Sonntag, 28. Februar 2010 | Autor: Nathalie

4 Leberwürste
4 Blutwürste
1kg Schweinebraten
Salz
Pfeffer
1 TL Kümmel
1-2 EL Speisestärke
2-3 Brühwürfel
1 Dose Sauerkraut
1 Karotte
1 Stück Speck
1 Lorbeerblatt
1 Pack Fertigkloßteig
1 altbackene Semmel
Schlachtschüssel: Den Schweinebraten pfeffern und von allen Seiten in einem großen Topf anbraten. Mit 1-1,5l Wasser ablöschen und 1-2 Brühwürfel und den Kümmel hinzugeben. Bei geringer Wärmezufuhr 2-3 Stunde köcheln lassen und immermal den Braten wenden. Nun den Braten auf ein Schneidbrett legen und ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Soße abschmecken und gegebenenfalls Salz hinzugeben. Ein EL Speisestärke in einen Messbecher geben und mit kaltem Wasser verrühren. Die Soße aufkochen lassen und die flüssige Speisestärke einrühren. Ist die Soße noch zu dünn, den Vorgang wiederholen. Die Soße dann vom Herd nehmen und das Fleisch in Scheiben schneiden. Die Fleischscheiben wieder in den Topf legen und die Würste hinzugeben. Alles bei kleinster Stufe 20 Minuten ziehen lassen. Auf keinen Fall kochen lassen, sonst platzen die Würste!
Sauerkraut: Das Sauerkraut in einen Topf geben. Lorbeerblatt, Brühwürfel und das Stück Speck hineingeben. Die Karotte schälen und mit hineinreiben. Etwas Wasser hinzufügen und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.
Klöße: Für die Klöße eine altbackene Semmel in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Zwei bis drei Esslöffel Butter in einen Topf geben, zerlaufen lassen und die Semmelwürfel hineingeben. Wenn die Würfel goldgelb bis braun sind, vom Herd nehmen. Eine Packung Fertigkloßteig in 6 Teile teilen und zu Kugeln rollen. In die Mitte der Kugeln eine Ausbuchtung drücken und ein paar „Prinzala“ hineingeben. Die Klöße wieder zu Kugeln formen und in reichlich nicht kochendem Salzwasser garen. Wenn die Klöße vom Boden des Topfes aufsteigen, sind sie fertig.
4 Stunden
Das Fleisch in einem geschlossenen Gefäß eine Woche lang – bedeckt mit Natronlauge – im Kühlschrank durchziehen lassen, damit das Fleisch zart wird und die Natronlauge bis in den Kern durchziehen kann. Das Fleisch ist dann zwar ein wenig gräulicher, aber keine Angst – es ist nicht verdroben! Dann aber kein weiteres Salz beim Kochen verwenden! ( Natronlauge herstellen: Wasser in einem Topf erhitzen und Natronsalz einrühren im Verhältnis 20:1 )
Thema: Braten, Fleisch, Rezepte, fränkisch, regional | Beitrag kommentieren





